Ballast abbauen, Platzt für Neues machen - Teil 1 von 2

04.01.2012


Je mehr Sand ein Gasballonfahrer abwirft, desto höher steigt er mit seinem Ballon. Egal mit welchen Sandsäcken wir uns belasten, Ballast abzuwerfen kann eine äußerst befreiende Erfahrung sein. Probieren Sie es aus!





Platz in der Wohnung – Platz im Herzen
Das neue Jahr ist angebrochen, aber sind auch Sie schon im neuen Jahr angekommen oder stecken Ihre Gedanken noch im alten Jahr? Überkommene Glaubenssätze, einengende Denkmuster oder Dinge, die wir schon lange vor uns herschieben sind oft wie Bleigewichte, die unser Vorwärtskommen erschweren. Alte, ungelöste Probleme, nicht abgeschlossene Beziehungen und Verletzungen, die nicht verziehen sind, lassen uns ebenso wenig im Hier und Jetzt ankommen wie nostalgisches Festhalten an glorreichen vergangenen Tagen. Ballast, der uns zurückhält, kann sich in ganz unterschiedlicher Gestalt in unser Leben schleichen. Der Krempel in der Wohnung ist nur die offensichtlichste Variante, was unserer Leichtigkeit des Seins im Weg steht. Ballast ist letztlich alles, was uns daran hindert, zu wachsen und uns natürlich und leicht wie eine Blüte zu entfalten. Und wer würde das nicht gerne, ein bisschen aufblühen und sich der Sonne zuwenden?

Eine einfache Möglichkeit, sich von schwerer Materie zu befreien
Eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit ist tatsächlich das Entrümpeln! Kaum zu glauben, nicht wahr? Aber diese einfache Aktion in der Wohnung wird Wunder bewirken und Sie werden sich schon bald viel freier fühlen. Wie innen so außen! Durch die Klarheit im Äußeren, Ihrer Umgebung, werden Sie auch mehr innere Klarheit erreichen. Haben Sie schon einmal von der „Wirkung der Dinge“ gehört? Ein Gegenstand hat eine bestimmte Wirkung auf Sie, durch Ihre „Gefühle zu den Dingen“.

Wie Außen so Innen
Das Entrümpeln auf materieller Ebene hat mehr mit Psychohygiene zu tun als vielleicht zu vermuten wäre. Beim Entrümpeln ziehen wir Bilanz, stellen uns unseren Ängsten und haben gerade deshalb die Chance, Altlasten zu entsorgen, unsere Träume wiederzuentdecken oder neue zu entwickeln. Je mehr Klarheit in unserer Umgebung entsteht, desto mehr Klarheit kann auch in unseren Gedanken und Gefühlen entstehen. Das schafft Gelegenheit, sich auch mit dem mentalen Ballast zu beschäftigen. Dazu gehören Glaubenshaltungen und Selbst-Beschränkungen, Vorurteile, Ängste oder Mangeldenken. Lange unerkannte Denkmuster wie "Ich bin nicht gut genug", "Alles was ich mache soll perfekt sein", "Ich darf nicht Nein sagen" bestimmen – oft unbewusst – unsere Handlungen und bilden nicht selten das Fundament für wiederkehrende problematische Erfahrungen. Sich solcher Denkmuster erst einmal bewusst zu werden, ist der erste Schritt um sie auch loslassen zu können und gezielt durch neue, positivere zu ersetzen. Manchmal gelingt das sogar schon, indem man sich entspannt das sagt, was man von anderen so gerne hören würde: "Ich bin liebenswert, so wie ich bin".
Und hier ein kleines Geschenk an Sie:

- Sie sind absolut liebenswert, ja auch mit all Ihren Schattenseiten, genau so wie Sie jetzt sind! -

Ihre Katharina Hartmann

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