10 Tipps für mehr Energie im neuen Jahr - Teil 2 von 2

30.01.2013


6. Wer rastet der rostet

Sie wissen es eigentlich ganz genau, aber an der Umsetzung mehr bewusste Bewegung in Ihr Leben zu bringen scheitert es oft? Häufig liegt das daran, dass wir gleich zu viel wollen: Selbstverständlich müssen Sie nicht zum Leistungssportler werden! Aber Bewegung in Form von Ausdauersport ist ein Lebenselixier.

Schon 10 Minuten bewusstes Rad fahren am Tag macht den Kopf frei, vertreibt Müdigkeit und sorgt für bessere Stimmung. Zudem bringt Bewegung oder Sport an der frischen Luft den Kreislauf in Schwung und hält so fit. Ein langer Spaziergang am Nachmittag zum Beispiel oder wenigstens ein kurzer in der Mittagspause verhelfen Ihnen dazu, ein wenig Licht oder sogar Sonne zu tanken und einmal tief durchatmen zu können - das weckt die Lebensgeister! Sie kennen den Effekt und fragen sich, warum das eigentlich so gut wirkt? Zwei wichtige Faktoren sind hier ausschlaggebend: Das Licht und die Bewegung. Das Licht aktiviert unsere Formatio Reticularis im Gehirn („Aufsteigendes Reticuläres Aktivierendes System“), die den Schlaf-Wach-Rythums reguliert. Außerdem verbessert Sonnenlicht die Blutfließeigenschaften und regt die natürliche Vitamin D-Bildung im Körper an. Die Bewegung an frischer Luft sorgt wiederum dafür, dass Ihre Zellen besser mit Sauerstoff versorgt werden. So wird der Kopf frei, körperliche Verspannungen lösen sich, Stress wird abgebaut, der Stoffwechsel wird angeregt und Sie dürfen sich wieder wohl fühlen in Ihrer Haut :).

Tipp 1: Falls Sie nun motiviert sind, etwas mehr bewusste Bewegung in Ihr Leben zu holen, rate ich: Wählen Sie eine Bewegungsart, die Ihnen auch ein wenig Spaß macht. Denn, wenn Sie mit ein bisschen Spaß bei der Sache sind, lässt sich Ihr Vorhaben um so leichter und öfter in die Tat umsetzen. :)

Tipp 2: Auch ein paar einfache Übungen direkt für den Arbeitsplatz wie z.B. Schultern- , Kopf- und Fußkreisen, langgestreckte Arme und Beine sowie das Gesicht einmal kräftig zu einer Grimasse zu verziehen, bringen schnell ein wenig Schwung ins eingerostete Arbeitsleben. Weitere Informationen zum Thema Stressabbau durch Bewegung finden Sie hier: „Vom Kopf in den Körper“

7. Spiel, Spaß und Freude – die persönlichen Muntermacher

Wir alle brauchen Dinge, die uns neue Kräfte und gute Laune schenken. Aber, was einige beflügelt, langweilt den anderen zu Tode. Jener tankt fische Energie beim Joggen, ein anderer beim Yoga wieder andere finden neue Energie vor allem in der Natur, der Musik oder beim Tanzen. Mal ungestört alleine sein oder lieber die Geselligkeit und den Austausch mit Freunden genießen? Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um seine Energiereserven ganz individuell wieder aufzufüllen. Stress zerrt an unseren Kräften und wir sollten darauf achten, mit unseren Freizeitaktivitäten oder Hobbys den Stresspegel wieder zu senken.

Finden Sie heraus, wobei Sie entspannen und regenerieren. Was bereitet Ihnen Freude? Wobei fühlen Sie sich besonders wohl? Eine Brainstorming-Liste kann hier weiterhelfen auch fast vergessene Quellen des Ausgleichs wieder zu entdecken. Schreiben Sie einfach drauf los und, wenn Ihnen nichts mehr einfallen will, fragen Sie sich auch, was Sie denn früher z.B. in Ihrer Kindheit gern getan haben. Wenn Sie anschließend bei jedem Punkt in Prozenten dahinter schreiben, wie viel Erholung er Ihnen voraussichtlich bescheren wird, können Sie schnell herausfinden, was Ihnen am meisten bringt. In einem dritten Schritt überlegen Sie sich, welche von den wichtigen Dingen Sie am leichtesten in Ihrem Alltag umsetzen können.

Abgesehen von einer solchen Liste kann es auch helfen, sich zu erinnern, dass das sich bewusste Zeitnehmen für den Partner oder die Familie, einem stressigen Tag alle Sorgen nehmen kann. Kochen Sie gemeinsam, lesen Sie sich etwas vor, spielen Sie oder träumen Sie gemeinsam ein wenig von schönen Dingen oder Unternehmungen. Es ist bewiesen, dass Menschen, die zusammen lachen und Spaß haben, mehr Lebensfreude und Energie besitzen!

8. Gezielte Entspannung

Ausgeglichenheit und innere Stärke sind die Voraussetzungen, um im hektischen und anstrengenden Berufsalltag souverän und effizient zu bleiben. Um sich nicht nur nebenbei, sondern ganz gezielt um Entspannung zu bemühen gibt es viele verschiedene Techniken, die Ihnen helfen können zur Ruhe zu kommen und Energie auch langfristig zu speichern. Von Thai Chi über Yoga bis hin zu Progressiver Muskelrelaxation, das Angebot ist sehr breit gefächert.
Sie können gerne auch mit Hilfe meines Angebotes herausfinden, welche Übungen sich für Sie eignen! Schauen Sie einfach mal, ob Sie etwas anspricht und Ihnen vielleicht schon die Vorstellung davon Erleichterung verschafft: http://katharina-hartmann.net/kurse-und-reisen.html.


Wenn Sie zu Hause ohne weitere Anleitung gezielt entspannen wollen, hilft Ihnen dabei vielleicht kurzfristig schon ein Schaumbad. Das warme Wasser durchblutet die Haut, entspannt Ihre Muskeln, die Atmung wird tiefer, das Nervensystem beruhigt sich und der Stress kann langsam abfallen.

Tipp 1: Ein Bad mit 36 Grad reicht vollkommen, zu heiße Bäder strengen den Körper an und können zu Kreislaufproblemen führen. Zudem ist Abends die beste Zeit dafür, denn danach lässt es sich besonders gut und entspannt schlafen. Außerdem empfehlen Orthopäden sowieso dem Körper nach einem Bad im Liegen Zeit zur Regeneration zu geben.

Tipp 2: Damit Ihre Haut nach dem Baden ausreichend mit Feuchtigkeit und Fetten versorgt ist, empfiehlt es sich außerdem die Haut nach einem Vollbad einzucremen und/oder dem Badewasser bereits ein Öl oder Sahne hinzuzufügen.

9. Mit Haltung überlisten

Ob Sie es glauben oder nicht, Ihre Körperhaltung ist mit ausschlaggebend dafür, wie fit bzw. müde Sie sich fühlen.

Wenn Sie den halben Tag gebückt sitzen, mit hängenden Schultern laufen und den Kopf hängen lassen, dann signalisieren Sie Ihrem Körper einen Ruhezustand. Kein Wunder, wenn Sie sich dabei müde fühlen! Gehen Sie aufrecht, strecken Sie Ihr Kreuz durch, heben Sie den Kopf und öffnen Sie die Augen, damit Licht durch Ihre Pupillen gelangen kann. Wer sich durch den Tag schleppt, braucht sich nicht zu wundern: Irgendwann wird auch der Geist müde. Es ist mittlerweile gut untersucht: Über den Körper kann man auch die Psyche beeinflussen. Also los! Ein schwungvoller Gang aktiviert auch die grauen Zellen.

10. Stärken – erkennen, zeigen, leben


Last but not least: Viele Menschen lähmen sich selbst, weil sie innerlich ständig selbst Kritik an sich üben und mit den eigenen Fehlern und Schwächen hadern. Das raubt Energien, verstellt den Blick für neue Möglichkeiten und verhindert, dass wir uns mühelos und mit Freude weiterentwickeln.

Deshalb rate ich Ihnen: Schauen Sie genau hin und werden Sie sich Ihrer Stärken bewusst! Was können Sie gut, was schätzen andere an Ihnen? Welche Erfolge haben Sie erzielt? Feiern Sie, wenn Ihnen etwas gut gelingt und bringen Sie Ihre Stärken ins Spiel! Wenn Sie ständig an Ihren Schwächen rummäkeln, werden auch Ihre Stärken langsam aber sicher schwächer. Und falls Humor zu Ihren Stärken gehören sollte: Herzlichen Glückwunsch! Lachen Sie, so oft es geht. Lachen entspannt, lenkt von schlechten Gedanken ab und sorgt für Stressabbau. Durch die Ausschüttung von Glückshormonen wird das Immunsystem gestärkt und Krankheiten somit vorgebeugt. Also lachen Sie zur Not lieber mal über Ihre eigenen kleinen Unzulänglichkeiten als sie zu ernst zu nehmen. Nicht umsonst heißt es: Lachen ist gesund!

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