"YOGA ist die Kunst den Bogen des Leibes
mit Liebe zu spannen,
so daß der Pfeil der Erkenntnis
das Dunkel der Unwissenheit durchdringt
."   
                                                                                 (Upanischaden)

1. Mit Hatha-Yoga die Mitte finden

Im Zentrum meiner Hatha-Yogakurse (siehe nächsten Punkt 2. Vier Pfade des...) steht die Entwicklung von Achtsamkeit für Ihren Körper sowie für Ihre aktuelle Befindlichkeiten und Bedürfnisse. Mit Ruhe und Umsicht werden eigene Körpergrenzen erspürt und akzeptiert. Das Erlernen dieser Achtsamkeit hilft Ihnen auch im Alltag, Ihre Bedürfnisse rechtzeitig wahrzunehmen, ihnen nachzukommen und nicht in die Falle von Dauerstress und drohendem Burnout zu geraten. Die ruhige Konzentration auf sich selbst bringt eine tiefe Entspannung mit sich, wodurch Sie Ihre eigene, innere Quelle des Glücks finden können. Sie bekommen Abstand zu Ereignissen des Alltags und eine tiefe Unabhängigkeit von äußeren Umständen wird erfahrbar. So kommen Sie in Ihre Mitte und Ihr körperliches sowie psychisches Wohlbefinden wachsen.

Aber auch positive Effekte wie beispielsweise eine bessere Körper-Haltung, mehr Ausdauer und Beweglichkeit sowie die Linderung psychischer Beschwerden motivieren viele Teilnehmer immer wieder zur Yogapraxis bei mir.

Termine und Kosten der Yoga-Kurse finden Sie hier. 

2. Vier Yoga Pfade und Hatha-Yoga
Diese Abbildung stellt den Aufbau des Yoga grafisch dar.
Abb.: die 4 Wege des Yoga. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Yoga steht in einer uralten Tradition, die in den letzten Jahren wieder viel Zulauf gefunden hat, wobei unterschiedliche Ziele und Schwerpunkte mit der Yogapraxis verfolgt werden. Dementsprechend viele Arten von Yoga haben sich gebildet. Ursprünglich gab es vier Hauptpfade des Yoga:

  1. Jana Yoga der Erkenntnis                    
    (Reflexion & intellektuelle Analyse – philosophischer Ansatz)                   
  2. Raja od. Ashtanga Yoga der Geisteskontrolle      
    (verschiedene spezielle Techniken – psychologischer Ansatz)
  3. Bhakti Yoga der Hingabe und Liebe
    (Gebet, Singen & Entwickeln von Demut – religiöser Ansatz)
  4. Karma Yoga des selbstlosen Handelns und Dienens
    (Helfen, mildtätig sein - praktischer Ansatz)            

Raja Yoga –auch Ashtanga Yoga genannt– spaltet sich wiederum in zwei Äste:

  1. Raja Yoga nach Patanjali (direkte Beschäftigung mit dem Geist)
  2. Kundalini Yoga aus dem auch das Hatha Yoga hervorgeht. (Reinigung, Aktivierung und Balancierung der Prana (siehe Punkt 2. Was ist Prana?) -ebenfalls zum Ziel der Geisteskontrolle)

Kundalini Yoga kennt wiederum 5 Wege. Der bei uns im Westen wohl bekannteste ist das Hatha Yoga und zeichnet sich besonders durch das systematische Üben verschiedener aufeinander abgestimmter Asanas (Körper-Stellungen) und bestimmter Atemübungen aus. Streng genommen gehören auch bestimmte Reinigungstechniken und Mudras (Handstellungen) dazu. Wir konzentrieren uns im Kurs vor allem auf die Körper-Stellungen (Asanas) und die Atmung (Pranayama), so dass die Prana (Lebensenergie) in Haupt- und Neben-Energiezentren Ihres Körpers aktiviert und verteilt wird. Nach einer Yogastunde spüren Sie deutlich, dass Ihnen mehr Energie für eine positive Lebenseinstellung und die Befreiung von störenden Verhaltens- und Gedankenmustern (Samskaras) zur Verfügung steht. Bei regelmäßiger Praxis rücken auch neue Lebensfreude und der Mut zu einer Neugestaltung der eigenen Lebensziele in greifbare Nähe.

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